Kilian Eckle
2019-03-06
02:38
obob

Der digitale Zwilling in der Bau- und Gebäudebranche

Der Maschinenbau macht es schon länger vor. Autos und Maschinen werden erstmal virtuell geplant und erst dann gebaut. Das Ziel ist es, möglichst effizient ein gutes Produkt zu bauen. Solche Arbeitsweisen werden nun vermehrt in der größten Industrie unseres Planeten eingesetzt werden, der Bau- und Gebäudebranche. Denn wenn die Gesamtkosten eines Gebäudes langfristig betrachtet werden, fällt auf: Hohe Kosten fallen v.a. während des Betriebs an. D.h. eine gute und vielleicht sogar teure Planung kann sich langfristig lohnen. Nun sind aber die meisten Akteure der Bau- & Gebäude-Branche sehr stark auf sich fokussiert. D.h., nach unseren Erfahrungen, herrscht ein starkes “nach mir die Sinnfult denken”. Jeder macht seinen Job, vom Architekten über die involvierten Bauunternehmen und Handwerker und letztendlich über die zukünftigen Facility Manager. Wenn etwas nicht funktioniert, dann ist immer der andere Schuld. Dabei sollten alle Teilnehmer auf einer Baustelle am gleichen Strang ziehen. Technologien bzw. Arbeitsweisen können helfen die Zusammenarbeit zu verbessern. Von einigen Bauunternehmen werden solche Techniken bereits eingesetzt: Ein Beispiel für eine positive gewerkeübergreifende Arbeitsweise ist Lean Construction. Weitere Managementtechniken sind Continuous Planning, Automated Reporting Systems etc.
Technologische bzw. digitale Werkzeuge unterstützen bei Kommunikation, Verständnis, Zusammenarbeit und Dokumentation. Hier gibt es immer mehr gute Produkte. Um einige Beispiele zu nennen: Projektmanagementwerkzeuge wie Planradar, Scanverfahren wie Navvis helfen die gebaute Realität abzubilden. Viele weitere digitale Werkzeuge werden derzeit entwickelt um besser und langfristig nachhaltiger zu bauen.

Die Prozessverbesserungen im Rahmen eines digitalen Zwillings betrifft nicht nur Neubau, sondern vor allem auch Bestandsgebäude.

Wie passt obob ins Bild?

Für uns ist wichtig, dass unsere Nutzer ganz einfach mit obob arbeiten können. Obob unterstützt durch die Niedrigschwelligkeit in der Nutzungsanforderung: “Wer WhatsApp kennt, kann obob ganz einfach benutzen”.
Der nächste Schritt ist für uns gewerkeübergreifende Kommunikation, und ideal wäre es wenn wir eine Lösung für die gebäudeinterne Verortung finden. Denn dann können wir alle im Gebäude gemachten Fotos, automatisch und raumgenau, dem digitalen Gebäudezwilling zur Verfügung stellen.


Im folgenden ein interessanter Artikel über den digitalen Zwilling und die daraus entstehenden, bereits bekannten, Vorteile.

https://t3n.de/news/digitale-zwillinge-bueros-besser-1143387/